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Was hilft bei Migräne?

 

Migräne ist weit mehr als nur ein starker Kopfschmerz.

 

Sie kann mit Übelkeit, Erbrechen, Lichtblitzen und Auraerleben, sowie lähmenden Schmerzen einhergehen, die dich tagelang ans Bett fesseln.

 

In meiner Praxis in Gehrden bei Hannover und Umgebung unterstütze ich dich dabei,  individuelle Lösungen zu finden, die deine Lebensqualität verbessern können.

Was ist Migräne?

Es handelt sich um eine chronische neurologische Erkrankung, die sich in wiederkehrenden Kopfschmerzattacken äußert. Die Schmerzen sind meist einseitig, pochend oder pulsierend und können von Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit und Geräuschüberempfindlichkeit begleitet sein.

Migräneattacken können bis zu drei Tage andauern und Betroffene in ihrer Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigen.

Häufigkeit und Prävalenz

Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen weltweit. Etwa 10 % der Bevölkerung leiden unter Migräne, wobei Frauen deutlich häufiger betroffen sind als Männer. Die ersten Migräneattacken treten meist im Jugendalter auf, können aber auch im Erwachsenenalter beginnen.

Pathophysiologie

Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt. Man geht jedoch davon aus, dass ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren eine Rolle spielt:

· Genetische Prädisposition: Migräne tritt häufig familiär auf. Studien haben gezeigt, dass bestimmte Gene das Risiko für Migräne erhöhen können.

· Neurologische Veränderungen: Während einer Migräneattacke kommt es zu Veränderungen im Gehirn. Diese Veränderungen betreffen die Durchblutung des Gehirns, die Aktivität von Nervenzellen und die Freisetzung von Botenstoffen.

· Umweltauslöser: Verschiedene Faktoren können eine Migräneattacke auslösen oder verschlimmern. Dazu gehören Stress, Schlafmangel, bestimmte Lebensmittel, Wetterumschwünge und Sinnesreize.

Symptome und Verlauf einer Migräneattacke

Eine Migräneattacke lässt sich in verschiedene Phasen einteilen:

· Prodromalphase: In dieser Phase können verschiedene Symptome auftreten, wie Müdigkeit, Reizbarkeit, Heißhungerattacken oder Konzentrationsschwierigkeiten. Die Prodromalphase kann Stunden oder sogar Tage vor der eigentlichen Migräneattacke beginnen.

· Auraphase: Die Auraphase tritt bei etwa 20 % der Migränepatienten auf. Sie äußert sich in neurologischen Störungen, wie Lichtblitzen, Flimmern vor den Augen, Sehstörungen, Kribbeln oder Taubheitsgefühlen in Armen und Beinen. Die Auraphase dauert meist 20 bis 60 Minuten.

· Kopfschmerzphase: Die Kopfschmerzphase ist die Hauptsymptom der Migräne. Die Schmerzen sind meist einseitig, pochend oder pulsierend und können von Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit und Geräuschüberempfindlichkeit begleitet sein. Die Kopfschmerzphase kann bis zu drei Tage andauern.

· Restitutionsphase: In dieser Phase klingen die Symptome allmählich ab. Der Patient fühlt sich oft müde und erschöpft.

Diagnostik

Die Diagnose der Migräne erfolgt in der Regel anhand der typischen Symptome und der Anamnese. In einigen Fällen können bildgebende Verfahren wie Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) eingesetzt werden, um andere Erkrankungen auszuschließen.

Eine ärztliche Untersuchung ist daher unerlässlich!

Differentialdiagnostik

Es gibt verschiedene Erkrankungen, die ähnliche Symptome wie Migräne verursachen können. Dazu gehören:

· Spannungskopfschmerzen: Spannungskopfschmerzen sind die häufigste Kopfschmerzart. Sie äußern sich in einem drückenden oder pressenden Schmerzgefühl im gesamten Kopf.

· Cluster-Kopfschmerzen: Cluster-Kopfschmerzen treten in Episoden auf, die mehrere Wochen oder Monate andauern können. Die Schmerzen sind einseitig und sehr stark.

· Sinusitis: Eine Sinusitis ist eine Entzündung der Nasennebenhöhlen. Sie kann von Kopfschmerzen, Druckschmerzen im Gesicht, Fieber und Nasenlaufen begleitet sein.

· Meningitis: Eine Meningitis ist eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute. Sie kann von Kopfschmerzen, Fieber, Nackensteifigkeit und Übelkeit begleitet sein.

Behandlung der Migräne

Die moderne Migränetherapie ruht auf mehreren Säulen, um sowohl akute Beschwerden zu lindern als auch die Häufigkeit der Attacken langfristig zu reduzieren.

1. Akute medikamentöse Hilfe

Bei einem akuten Anfall kommen verschiedene Medikamente zum Einsatz, um den Schmerzprozess zu stoppen:

  • Analgetika: Klassische Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen, ASS).

  • Triptane: Spezifisch für Migräne entwickelte Wirkstoffe, die den Gefäßtonus und die Schmerzleitung beeinflussen.

  • Antiemetika: Mittel zur Linderung von Begleitsymptomen wie Übelkeit.

2. Medikamentöse Prophylaxe

Um die Reizschwelle des Gehirns dauerhaft zu erhöhen, können vorbeugende Medikamente sinnvoll sein:

  • Klassische Wirkstoffe (z. B. Betablocker oder Antikonvulsiva).

  • Moderne Antikörper-Therapien (CGRP-Inhibitoren).

3. Entspannungsverfahren & Stressmanagement

Da Stress ein häufiger Trigger ist, helfen psychologische und körperorientierte Methoden dabei, das Nervensystem zu stabilisieren:

  • Progressive Muskelentspannung (PMR) nach Jacobson.

  • Autogenes Training , Hypnose und Meditation.

  • Biofeedback, um körperliche Stressreaktionen sichtbar und kontrollierbar zu machen.

4. Lebensstil-Anpassung

Ein regelmäßiger Rhythmus wirkt oft wie ein Schutzschild für das Gehirn:

  • Ausdauersport: Regelmäßige Bewegung (z. B. Schwimmen, Radfahren).

  • Ernährung: Ausgeglichener Blutzuckerspiegel und die Ergänzung von Mikronährstoffen (z. B. Magnesium, Vitamin B2).

  • Schlafhygiene: Feste Schlaf- und Wachzeiten.

5. Komplementäre & Alternative Methoden

Ergänzend zur Schulmedizin suchen viele Betroffene Unterstützung in ganzheitlichen Ansätzen:

  • Akupunktur zur Regulation der Schmerzverarbeitung.

  • Physiotherapie oder Osteopathie bei spannungsbedingten Komponenten.

  • Mentale Strategien, um den Umgang mit dem Schmerz konstruktiv zu gestalten.

Wichtiger Hinweis: Diese Auflistung dient der allgemeinen Information. Jede Therapie sollte individuell mit einem Facharzt (z. B. Neurologen) abgestimmt werden.

 

Selbsthilfegruppen zum Thema Migräne findest Du hier:

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